DAS RÄTSEL BASAROW. IWAN TURGENJEW: “VÄTER UND SÖHNE”, SEIN BERÜHMTER ROMAN, NEU ÜBERSETZT - UND NEU GELESEN

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Abstract


Die Neuübersetzung des Romans “Väter und Söhne” von Ganna-Maria Braungardt weckt neues Leserinteresse für Turgenjews berühmten Roman und lässt ein längst bekanntes Werk zu einer Neuerscheinung auf dem deutschen Buchmarkt werden. Wie gesellschaftliche Verhältnisse das Literaturverständnis beeinflussen, wird in diesem Artikel vor allem am Beispiel der Gestalt Basarows untersucht, die inzwischen schon mehr als ein Jahrhundert Literaturwissenschaftler, Kritiker und Leser fasziniert. Die Interpretation Basarows als Revolutionär hatte in der Literaturwissenschaft der DDR auch ideologische Gründe. Ein in Wirklichkeit vielschichtiger Roman wurde unter erzieherischem Gesichtspunkt auf einen einfachen Nenner gebracht. Dabei fasziniert die Gestalt Basarows doch gerade durch ihre Widersprüchlichkeit. Auf subjektive Weise, in Form einer essayistischen Betrachtung wird die aktuelle Bedeutung des Romans herausgearbeitet. Bezüge stellen sich insbesondere zum Generationenkonflikt in der heutigen Konkurrenzgesellschaft her. Ein fiktives Gespräch mit Turgenjew selbst beschließt den Artikel.

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Guchke Irmtraud

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References

  1. Düwel W. Geschichte der klassischen russischen Literatur. Berlin und Weimar, Aufbau Verlag, 1965.
  2. Düwel W., Grasshoff H. Geschichte der russischen Literatur von den Anfängen bis 1917. Berlin und Weimar, Aufbau Verlag, 1986.
  3. Turgenew I. Väter und Söhne. Übersetzung Werner Bergengruen. Leipzig und Weimar, Gustav Kiepenheuer Verlag, 1985.
  4. Turgenjew I.: Väter und Söhne. Neu übersetzt, mit Anmerkungen und einem Nachwort von GannaMaria Braungardt. München, Deutscher Taschenbuch Verlag, 2018.

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